Allgemeine Informationen zur Photovoltaik

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von PV-Anlagen:
Einmal die netzgekoppelten PV-Anlagen und zum anderen die PV-Inselanlagen.

PV-Inselanlagen arbeiten komplett unabhängig vom öffentlichen Stromnetz, zu finden beispielsweise auf Gartenhäuschen, Berghütten, Wohnmobilen, abgelegenen Gebäude, Messtationen. Sie dienen der unabhängigen Stromversorgung des Objekts, ohne Anbindung ans öffentliche Stromnetz.

Dagegen sind netzgekoppelte PV-Anlagen mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden. Diese ermöglichen ein vollständiges oder teilweises Einspeisen des produzierten Solarstroms ins öffentliche Stromnetz.

In Deutschland gibt der Gesetzgeber vor, dass Photovoltaikanlagen auf ans Netz angebundenen Wohnhäusern ebenfalls zwingend mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden sein müssen. Mit einer eigenen Photovoltaikanlage können Sie in einer als Überschusseinspeisung ausgelegten Photovoltaikanlage einen Teil Ihres benötigten Haushaltsstrom preisgünstig und nachhaltig selbst produzieren und müssen nur den darüber hinaus erforderlichen Strom aus dem Netz zukaufen. – Oder Sie entscheiden sich für eine Volleinspeisung des von Ihrer PV-Anlage umweltfreundlich produzierten Stroms und leisten so einen wertvollen Beitrag zum Schutz unseres Klimas.

Für beide Varianten sind wir Ihr richtiger Ansprechpartner.

Grafik Photovoltaik Beschreibung

Doch, was heißt eigentlich Photovoltaik?

Der Begriff Photovoltaik setzt sich aus dem griechischen Wort für „Licht“ und dem Begriff für elektrische Spannung „Volt“ zusammen. Bei einer PV-Anlage wird Lichtenergie, in diesem Fall Sonnenlicht, in elektrische Energie umgewandelt.

Dieser Prozess findet in den Solarzellen der PV-Module statt. Sonnenlicht wird durch den sogenannten photoelektrischen Effekt in Solarzellen (meist aus Silizium) in Strom umgewandelt. Wenn Photonen auf das Halbleitermaterial treffen, lösen sie Elektronen aus ihrer Bindung, was einen Elektronenfluss und somit Gleichstrom erzeugt. Hierbei gilt: je mehr Sonnenschein, bzw. je günstiger der Lichteinfall, desto mehr Strom kann erzeugt werden.

Ein Wechselrichter wandelt diesen dann in nutzbaren Wechselstrom um.